Montag 20. Juni

Auftakt

Am Anfang des Montagmorgens versammelten sich die ganze Schule und das Hilfspersonal sowie das Zirkuspersonal im Zelt auf der grossen Wiese. Frau Knutti hielt eine Ansprache mit der sie alle Anwesenden begrüsste, darauf folgte eine unterhaltsame Pantomime des Zirkusleiters Guido, die er mit Worten begleitete. Danach wiederholten wir mit ihm dieses lustige Theater. Danach sammelten sich die Kinder in den jeweiligen Gruppen und begannen sich einzuarbeiten. Peng! Der Startschuss ist gefallen!
 

    

 

Dienstag 21. Juni

Die verschiedenen Gruppen sind fleissig daran, für ihre Nummer zu üben. HIER kann man sich mit den Gruppenportraits ein Bild über die verschiedenen Nummern machen. Natürlich sieht man auch, was hinter der Kulisse für Arbeit geleistet wird.

Wir Journalisten haben den Hauswart Ernst Fröhlich befragt. Hier unser Interview: 

 

Wie lange arbeiten Sie schon hier?

Ich arbeite schon 9 ½ Jahre in der Schule Oescher.

 

Wie empfinden Sie die Projektwoche mit dem Zirkus Balloni?

Ich finde die Projektwoche sehr gut, weil jeder einmal etwas anderes macht als nur lernen und etwas macht was ihm Spass macht.

 

Ist die Arbeit in dieser Woche gleich wie sonst  oder nimmt sie einen anderen Verlauf?

Es ist eigentlich gleich wie sonst, aber es gibt mehr Telefonate und damit auch mehr Stress.

 

Fanden Sie es waren genug Helfer/Innen beim Zeltaufbau oder hätten es mehr sein können?

Es war genau die richtige Anzahl Helfer. Wenn es mehr gewesen wären, wären sie sich in den Weg gekommen und wenn es weniger gewesen wären, wäre es zu anstrengend gewesen.

 

War es schwierig das Zelt aufzubauen?

Es waren schon anstrengende vier Stunden Arbeit aber der Zeltmeister hatte alles im Griff und wusste von allen was sie zu tun hatten.

 

Gab es irgendwelche Zwischenfälle während des Zeltaufbaus?

Nein, eigentlich nicht, aber beim Aufzug der Trapezstütze mussten die Kinder auf die Seite, weil wenn sie runtergefallen wäre, hätte es einen Unfall gegeben.

 

Wie fanden Sie die Zusammenarbeit mit den anderen Helfern?

Gut. Jeder hat gut mitgearbeitet und so kamen wir relativ schnell voran.

 

 

 


Ein Zauberer nimmt zusammen mit einem Papagei an einer Kreuzfahrt teil. Der Papagei jedoch vereitelt ihm jeden Zaubertrick. «Spielkarte steckt in der Tasche» oder «Taschentuch steckt im Ärmel», krächzt er vor dem Publikum. Eines Tages gibt es eine gewaltige Explosion, und das Schiff geht unter. Der Zauberer und der Papagei retten sich auf ein Stück Holz. Vier Tage lang treiben sie auf dem Meer, und die ganze Zeit starrt der Papagei den Zauberer wortlos an. Plötzlich krächzt er: «Gut ,ich gebe auf! Wie hast du das Schiff verschwinden lassen?»

 

 

 

 Mittwoch 22. Juni
Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

 

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In sehr vielen Gruppen arbeiten Kindergärtner und Sechstklässler zusammen. Daher haben wir ein paar von ihnen gefragt, wie sie das finden.

Bei einer Gruppe sagte der Sechstklässler, dass er es nervig und lustiger mit Grösseren fände, aber es zum Teil schon okay sei. Das Kindergarten-Mädchen sagte, sie könne gut mit Älteren arbeiten, sie können aber auch nervig sein. Manchmal habe sie auch ein bisschen Angst, dass die Grossen sie auslachen könnten.

  

Andere Sechstklässler finden die Kindergärtner herzig, aber  sie verursachen Stress, weil sie nicht immer wissen was tun und so viel Zeit verloren geht. Die Kindergärtner verstehen sich in dieser Gruppe nicht immer so gut mit den Grossen, weil es mit ihnen keinen Spass mache und weil die Sechstklässler nerven würden.

Frau Lebrecht antwortete sie finde es spannend, gut, witzig und für sie sei es kein Problem mit so alterunterschiedlichen Kindern zu arbeiten. Frau Etter sagte, dass es für sie kein Problem sei und es mache Spass. Frau Löffler fand, dass es gut und schön sei und dass die Grossen sehr hilfreich sind.

   

Die Meinungen anderer Gruppenleiter sind geteilt. Positiv finden sie: Die Sechstklässler wollen nicht die Arbeiten verrichten, die die Kindergärtner wollen und umgekehrt.

Die Grossen können den Kleinen helfen. Negativ finden sie: Ohne die Kleinen könnte man viel schneller Fortschritte machen.

 


Ein Mann kommt zum Zirkusdirektor: «Ich melde mich wegen der Stelle als Löwendompteur!» — «Leider schon besetzt, mein Herr, aber fragen Sie ruhig morgen wieder nach.»

 


«Wie war es im Zirkus? fragt Heinz. — «Herrlich!», erzählt Franziska. «Stell dir vor, da spielten Pferde Fussball!" —  «Kein Kunststück», kommentiert Heinz, «mit vier Beinen!»
 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag 23. Juni

Heute, Donnerstag 23. Juni sammelten wir Eindrücke über die einzelnen Gruppen und deren Unterschiede im Bezug auf ihre Arbeitsweisen und Zusammensetzungen. Es schien auf den ersten Blick sehr ruhig. Auf den zweiten Blick jedoch nicht. 

Um 9.30 Uhr probte die Gruppe Trampolin heftig in der Eingangshalle mit Frau Blumer. Ahh! Das Team Feuer spielte mit den Flammen und Fackeln im Zirkuszelt, wo auch die Techniker zu finden waren. 

Um 9.55 Uhr übte die Gruppe Vertikaltuch ihre schönen Kunststücke für die Show und das sogar mit Musik! Die Gruppe Trapez schaute gespannt zu und knöpfte in der Zwischenzeit ein Armband. Fünf Minuten später waren die Zauberer im Zirkuszelt und führten ihre Nummer vor. 

Nach der Pause haben wir die Gruppe Musik im Zelt beobachtet. Sie haben mit Müll Musik gemacht und waren sehr lustig. Es sieht schon recht gut aus. Doch sie müssen trotzdem noch üben, damit es noch besser wird. Danach erklärte Guido der Trampolingruppe, wie sie Anlauf nehmen können und gab weitere Informationen. Kurz darauf probten die Seilspringer ihre Show. Am Schluss fuhr der Zirkuswagen vor das Zelt, um Sachen abzuladen. 

Frau Erni übte mit ihrer Gruppe am Mittwochmorgen im Zirkuszelt mit der Unterstützung von Guido für die Aufführung. Ein altes Paar guckte gespannt den Kindern zu während Guido erklärte, was eine gute Aufführung ausmacht. Er zeigte ihnen ebenfalls die Stellen, wo die Kinder sich hinstellen müssen, dass das ganze Publikum sie sehen kann.

Die Gruppe Clown übt heute noch die letzten Male ihre Nummern ein. Sie verkleiden sich mit farbigen Umhängen, färben sich die Haare und machen lustige Witze. Die einzelnen Clowns haben sehr verschiedene Charaktere und Outfits.

Einer der Clowns ist zum Beispiel ein wütender Clown, ein anderer muss den Tollpatsch spielen. Die Maskeraden gehen von Perücken über Clownnasen zu speziellen Kleidungen wie Doktoranzüge. Wir hatten den Eindruck, dass es eine lustige und unterhaltsame Nummer wird. 

Guido sagte der Gruppe Trampolin, wo sie sich an der Vorstellung aufstellen werden. Sie haben aber noch nicht im Zelt geprobt. Es sieht aber bei den Trampolingruppen prima aus. Doch auch diese Gruppe muss noch trainieren.

  

Bei der Gruppe Seilspringen hatte ich den Eindruck, diese Gruppe müsse noch mehr proben. Es ist okay, aber es sollte noch besser werden. Dann wäre es perfekt. Mein Eindruck ist bei allen Gruppen, die ich bis jetzt gesehen habe, klappt es super. Ich hoffe, dass es vier tolle Vorstellungen gibt!!! 

Die Gruppe Verpflegung war hart am Arbeiten; es roch nach gebrannten Mandeln. Ausserdem überzogen sie Äpfel mit flüssigem Zucker. Dazu machten sie Popcorn und Gummibärchenspiesse. Danach verpackten sie alles. Mmmh, fein!

Zwei Journalisten haben heute noch allerlei Wissenswerten zum Thema Zirkus zusammengetragen.

  • Zirkus wird vom lateinischen Circus abgeleitet und  bedeutet kreis- oder ellipsenförmig.
  • Als Vater des klassischen Zirkus gilt Philip Astley (1742–1814).
  • Der in Europa bekannte Zirkus ist der Wanderzirkus.
  • Neben Wanderzirkussen gibt es noch vereinzelt Zirkusse mit festen Gebäuden, wie in Riga, Chișinău oder Moskau.
  • Das Zirkuszelt gibt es erst seit Beginn des 20 Jahrhunderts. Es wird Chapiteau genannt.
  • Der berühmteste Zirkus der Schweiz ist der Zirkus Knie. Es gibt ihn schon seit 1803.
  • Die berühmtesten Clowns der Schweiz sind Dimitri, Grock und Pic.
  • Weitere weltberühmte Clowns sind Oleg Popow und Charlie Rivel.

 

 

Freitag 24. Juni

Die Hauptprobe war eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Es gab es viele verschiedene Gruppen die etwas vorgezeigt haben. Es ging von Clown bis zu Bodenakrobatik. Die vielen Artisten versuchten das Gelernte vor einem grossen Publikum umzusetzen, es war sehr spannend!!! Das Publikum applaudierte begeistert nach jeder Nummer. Insgesamt kann die Hauptprobe als gelungen bezeichnet werden; jede Gruppe hat innerhalb einer Woche eine tolle Nummer zu Stande gebracht.

Bei der Hauptprobe war vieles los. Als allererstes kam Guido in die Manege und erklärte den Kindern den Ablauf des Morgens. Die Bodenakrobaten verzauberten alle Kinder und boten einen guten Anfang. Die Stimmung war sensationell, doch sie wurde noch besser, als die Gruppe Reifenakrobatik ihren Auftritt vorführte. Im Laufe des Morgens zeigten alle Gruppen ihre Nummern und es war wirklich sehr beeindruckend.

 

 

 

Samstag 25. Juni

Nachfolgend einige Impressionen rund um die Vorstellungen.

Für Fotos von den einzelnen Nummern klicken Sie HIER.

 

  

     

      

      

 

 

 

© Gwendolyn Furrer

 

 

 


Kommt ein Mann zum Zirkusdirektor und bewirbt sich für eine Stelle: «Ich kann einen Vogel nachmachen.» Der Zirkusdirektor lacht ihn aus und sagt: «Solche Bewerbungen bekomme ich zu Hunderten.» «Schade», sagt der Mann, breitet die Arme aus und fliegt aus dem Fenster.

 

 


Johannes sucht seit langem ohne Erfolg eine Arbeitsstelle. - Seine Schwester rät ihm: «Geh zum Zirkus und trete als Hungerkünstler auf! Der Lohn ist zwar sehr niedrig, aber dafür hast du freie Verpflegung!»