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Wir haben Frau Gebs und Herrn Pachlatko für interviewt, welche die zwei Lehrer sind, die das Kivuvu-Projekt der Schule Oescher  gestartet haben und haben sie nach Ihren Meinungen gefragt. Hier werden Sie die Geschichte von der Partnerschule Kivuvu erfahren:

 

Alles begann, als die Lehrer ins neu gebaute Oescher B gekommen sind. Sie haben gemault, dass etwas mit dem neuen Schulhaus nicht in Ordnung sei. Darauf antwortete Frau Gebs, dass in Afrika die meisten Kinder gar nicht zur Schule gehen können. Daraufhin meinte das Lehrerteam, dass man etwas machen sollte!

 

Da fing Frau Gebs eine Partnerschule in Afrika zu suchen. Mehr erzählen sie euch in den Interviews!

                                                                                                                                              

Frau Gebs

fraugebsfoto
 

Welche Leute gehören zur Organisation von Kivuvu?

Frau Gebs, Herr Pachlatko, Herr Mbonunu, der Neffe von Herr Mbonunu, Frau Zollinger  und zwei Personen aus dem Afrika-Kontakt-Verein. Hier ist der Link zu Afrikakontaktverein:

www.akverein.org

 

Wie sind Sie darauf gekommen dass Sie Kivuvu helfen?  

Ich habe selber 2 Jahre in Rwanda in Ostafrika gelebt, und habe dort meine erste Tochter geboren. In Afrika habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Seit dann möchte ich dem Land helfen, solange ich lebe.

 

Wie oft fahren Sie nach Kivuvu?

Ich fahre 1 Mal in 2 Jahren nach Kivuvu, denn Herr Pachlatko und ich bezahlen die Flüge und die Unterkunft mit, unserem Geld. Das ist kostspielig!

 

Wie viele Jahre arbeiten Sie schon an diesem Thema?

Schon 6 Jahre sind wir an diesem Thema dran. Es fing alles an, als das Oescher B eröffnet wurde. Sie haben gemault das etwas mit dem Neuen Schulhaus nicht in Ordnung ist. Dann habe ich gesagt: „In Afrika können ein paar Kinder gar nicht in die Schule gehen!“ Daraufhin antwortete das Lehrerteam Oescher: „Mach was daraus!“ Da begannen wir, eine kleine Partnerschule in Afrika zu suchen. Schliesslich entschied sich die Schule Oescher für Kivuvu.

 

Wer ist Herr Mbonunu?

Herr Mbonunu ist selber im Kongo geboren; er hatte das Glück, dass sein Vater ihn unterstützen konnte und er eine gute Ausbildung machen konnte. Seine Frau die aus der Schweiz kommt, hilft ihm und übersetzt seine Texte. Er geht auch zweimal  im Jahr nach Kivuvu.

 

Wie lange gibt es die Schule schon?

Die Schule gibt es schon seit neun Jahren. Drei Jahre vor der Partnerschaft gab es die Schule schon. Als wir das erste Mal in Kivuvu waren, hatten sie schon drei Schulzimmer mit 250 Schülern.

 

 

  Herr Pachlatko

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Wie fanden Sie die Idee von Kivuvu?

Ich fand das eine grandiose Idee, weil ich es toll finde sich mit anderen Schulen zu beschäftigen. Man bekommt auch mal einen Einblick, wie es ausserhalb der Schweiz aussieht. Wir hier in Zollikon haben ein richtig luxuriöses und schönes Schulhaus und uns geht  es richtig gut, aber das ist nicht überall auf der Welt so! Es gibt Kinder die können nicht in die Schule gehen und es ist prima, dass wir versuchen armen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.

 

Was war der erste Eindruck von Kivuvu?

Es war ein ganz berührender Moment. Ich bin mit Frau Gebs 2009 zum ersten Mal dort gewesen. Es war ein toller Empfang, als alle 250 Kinder vor der Schule standen und für uns gesungen haben. Das war wirklich ein grossartiger Augenblick.

 

Was ist für Sie wichtig an Kivuvu?

Das wichtigste ist, dass dieses Projekt weitergeführt wird. Wir haben jetzt zwar die Schule aufgebaut, doch  jetzt gilt es die Schule zu unterhalten und neuen Kindern zu ermöglichen in die Schule zu gehen. Wir hoffen, dass es diese Schule in 10-15 Jahren immer noch gibt. Das Problem ist, wenn wir aufhören zu helfen, kann es sein, dass die Schule schliesst. Wichtig ist, dass sie mit Beständigkeit geführt wird.

 

Was war für Sie die grösste Entwicklung von Kivuvu?

In Kivuvu selber hat sich sehr viel verändert: In dem,  dass es immer wieder neue Schulräume gegeben hat, die Schule immer viel grösser wurde, ein Nähatelier, einen Laden und einen Friseursalon gibt und sie jetzt sogar einen Brunnen bauen. Was auch noch spannend ist:  Dass sich rund um die Schule ein Dorfzentrum entwickelt hat. In Kene-Kene gibt es jetzt mit dem Strom auch die ersten Fernseher.  Auch Zollikon hat sich sehr verändert: Mittlerweile kennen alle Kinder Kivuvu und sie unternehmen auch Dinge für Kivuvu, die nicht von Lehrern angeführt werden.

 

Aus was bauen die Leute in Kivuvu ihre Häuser / Gebäude?

Sie bauen aus verschiedenen  Materialien ihre Häuser wie z.B.:  Lehmziegel, Beton, Möckel, Wellblech und Holz. Das sind eigentlich die Grundmaterialien.